Beratung, Begleitung und Informationen bei
Beschwerden zur psychiatrischen Versorgung
in Berlin

für: Nutzerinnen und Nutzer, Betroffene, Angehörige, Mitarbeitende

Patientenverfügung und Behandlungsvereinbarung

Eine Patientenverfügung ist eine Hilfestellung für diejenigen, die Vorsorge im Hinblick auf die Durchführung oder Unterlassung ärztlicher Maßnahmen treffen wollen. Hierzu bietet die Broschüre des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz Patientenverfügung wichtige Informationen. Auf der Seite PatVerfü.de können Sie sich den Vordruck einer psychiatriespezifischen Patientenverfügung mit eingebauter Vorsorgevollmacht herunterladen, die sich auf die Vermeidung von Zwangsunterbringungen und Zwangsbehandlungen bezieht. Die Dokumentation des Workshops „Patientenverfügung + Behandlungsvereinbarungen bei psych. erkrankten Menschen“ der Aktion psychisch Kranke e.V. ( PDF, 729 KB) vom Juni 2010 versammelt Beiträge zu rechtlichen, politischen und ethischen Aspekten der Patientenverfügung und Behandlungsvereinbarung.

Mit einer Behandlungsvereinbarung können ehemalige Patientinnen und Patienten von psychiatrischen Kliniken ihre Wünsche und Bedarfe für den Fall einer erneuten stationären Behandlung in derselben Klinik festhalten. Die Absprachen der Behandlungsvereinbarung stellen zwar keinen rechtswirksamen Vertrag dar, sind aber von beiden Seiten eine verbindliche gefasste hilfreiche Absichtserklärung. Eine Muster-Vereinbarung, die als Vorlage genutzt werden kann, ist hier zu finden. Hier finden Sie zudem ergänzende Informationen, und hier eine Vorlage des Bundesministeriums für Justiz für die in den ergänzenden Informationen erwähnte Vorsorgevollmacht. Mit dieser Vollmacht können Sie eine Vertrauensperson bevollmächtigen, Ihre Interessen zu vertreten.

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